Der ASD (Allgemeine Schulleitungsverband Deutschland e.V.) fordert für Schulleitungen ein hochprofessionalisiertes Setting, um die gesellschaftliche Verantwortung - nicht nur - im Krisenmanagement bewältigen zu können…..

Lesen Sie hier die gesamte Presseerklärung.

Die ersten beiden Regionaltreffen unseres Verbandes haben bereits als Videokonferenz stattgefunden. Beflügelt von diesem Erfolg laden wir Schulleitungen des gesamten Landnes am
2.12. 2020 um 16.30 Uhr
zu einem Erfahrungsaustausch in gemütlicher Videokonferenzrunde ein.
Thema sollen die Probleme für Schulleitungen in der Pandemiezeit sein.
Aber auch für den TOP „Verschiedenes“ ist Zeit eingeplant.

Tablet, Smartphone oder Notebook mit Mikrofon und Kamera eigenen sich für die Teilnahme.
Der Zugang zur Videokonferenz ist optimal mit CHROME als Internetbrowser möglich. Für Android und iOS Geräte kann man - muss aber nicht - eine App installieren.
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung per Mail von unserer Geschäftsstelle..
Bitte melden Sie sich bis zum 01.12.2020. 15 Uhr per E-Mail an kimarquardt@slvsh.de zur Teilnahme an.
Kosten entstehen Ihnen, außer für die eigenen Getränke, die Sie ja leider mitbringen müssen, keine.
Je nach Zahl der Anmeldungen beginnen wir in Teilgruppen und würde diese dann zum Ende der Veranstaltung zu einer großen Konferenz zusammenfügen.
Man sieht sich — zur Coronazeit meistens in einer Videokonferenz.

Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber von der Pädagogische Hochschule Zug hat uns um Unterstützung seines Schulbrometers gebeten. Der Bitte kommen wir gerne nach.

Liebe Schulleiterinnen und Schulleiter
Liebe Mitarbeitende an Schulen, liebe Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen...
Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Schulverwaltung/Schulaufsicht
Liebe Vertreterinnen und Vertreter des Unterstützungssystems

Ihre aktuelle Schulsituation ist aufgrund der Krise mit COVID-19 sehr herausfordernd.
Wir als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (in unserer Arbeit in der Praxis, mit der Praxis und für die Praxis) möchten diese besondere Situation im Sinne von „Responsible Science“ begleiten.
Wie können wir Sie unterstützen?
Mit dem von uns initiierten Schul-Barometer (SchuBa) möchten wir einen Beitrag zum Erfahrungs- und Know-how-Austausch leisten.
Sie haben im Rahmen von 10 Minuten bis zum Sonntag (5.4.2020) die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit den besonderen Herausforderungen, denen Sie sich gegenübergestellt sehen, und Ihre Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen, und Empfehlungen einzubringen.
Wir bereiten Ihre Rückmeldungen auf und stellen Ihnen Anfang der nächsten Woche das gesammelte und systematisierte Feedback der von uns befragten Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung (via Website und gerne auf Ihren Wunsch hin per Email an Sie).
Rückmeldungen aus der Praxis nutzen wir zudem, um Bildungs-Politik und Bildungs-Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit darüber zu informieren, was Schulen leisten und wo der Schuh drückt.
Zum Schul-Barometer gelangen Sie, indem Sie folgenden Link anklicken (oder in Ihren Webbrowser kopieren):

www.Schul-Barometer.net


Gerne können Sie den Link zur Befragung auch an Ihr Netzwerk und Ihre Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern und Schüler weiterleiten.
Gerne informieren wir Sie nächste Woche über die Ergebnisse. Wenn Sie das möchten, signalisieren Sie es bitte am Ende des Schul-Barometers.
Wir beachten selbstverständlich den Datenschutz, siehe unten*.
Falls Sie bei der Onlinebefragung Probleme oder Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Für Ihren Einsatz im Voraus herzlichen Dank!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien und Kollegien stabile Gesundheit, viel Geduld und einen guten Umgang mit den persönlichen und beruflichen Herausforderungen in diesen Zeiten!
Ihr
Stephan Huber

Leiter Forschung und Entwicklung sowie Mitglied der Hochschulleitung der PH Zug
Leiter des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie IBB von der Pädagogische
Zugerbergstrasse 3, CH-6300 Zug
E-Mail: Schul-Barometer@phzg.ch

*Datenschutz

Alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden von uns selbstverständlich eingehalten.

Das heißt konkret, dass alle Daten

  • streng vertraulich behandelt werden,
  • nicht auf die Person der Befragten zurückgeführt werden können,
  • nur für den mit der Befragung verbundenen Zweck verarbeitet werden,
  • nur von Personen eingesehen werden, die am IBB arbeiten.

Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie unter: http://www.bildungsmanagement.net/Schulbarometer/SchuBa-Datenschutz-20-03-20.pdf

EIn Blick in andere Bundesländer zeigt, dass auch dort Corona die Schulleitungs- und andere Führungsaufgaben in Schule gewaltig verändert.

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 Geballte Kritik an Kultusminister Lorz: Fahrlässiger Umgang mit der Corona-Krise und mangelhafte Kommunikation mit den Schulleitungen

Sieben Verbände aus dem Schulbereich – darunter insbesondere Vertretungen der Schulleitungen – haben heute in einer umfangreichen gemeinsamen Erklärung („Frankfurter Erklärung V“) scharfe Kritik am Umgang des Hessischen Kultusministeriums mit der Corona-Pandemie geübt.

Das Kultusministerium, so die Kritik, reagiere lediglich nachträglich auf das Pandemiegeschehen, warte zu lange ab und schiebe klare Entscheidungen auf. Eine effektive Pandemiebekämpfung sei durch das Abwälzen von Verantwortung auf Schulträger, Schulaufsichtsbehörden, Schulen und vor allem auf die Schulleitungen nicht möglich. Die Kommunikation zwischen Kultusministerium und Schulleitungen wird als mangelhaft bewertet.

Die Einschätzung der Landesregierung habe sich als vollkommen falsch herausgestellt, dass nach den Sommerferien ein angepasster Regelbetrieb möglich sein werde – unterstellt wurde, dass das Infektionsgeschehen gering ausfalle und eventuelle Infektionsketten von den Gesundheitsämtern verfolgt werden könnten. Durch diese Fehleinschätzung und das generell schlechte Krisenmanagement von Kultusminister Lorz arbeiteten Lehrkräfte und insbesondere die Schulleitungen jenseits der Belastungsgrenze. Faktisch verletze – so das Urteil der sieben Verbände – das Kultusministerium in der gegenwärtigen Krisenlage damit sehenden Auges seine Sorgfaltspflicht gegenüber den Lehrkräften und den Schulleitungen.

Die sieben Verbände fordern, dass der Gesundheitsschutz an den Schulen vor die pauschal formulierte politische Zielsetzung eines unbedingt durchzuhaltenden Präsenzunterrichts gestellt werden müsse. Sie mahnen einen Austausch des Hessischen Kultusministeriums mit den Betroffenen, ihren Gewerkschaften und Verbänden an, um auf dieser Basis tragfähige Konzepte für den Unterricht zu erarbeiten, der die Interessen der Beschäftigen und der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Die fünfte Frankfurter Erklärung wird von den folgenden Verbänden getragen:

- Arbeitsgemeinschaft der Direktorinnen und Direktoren an den beruflichen Schulen und den Studienseminaren für die beruflichen Schulen (AGD),

- Arbeitskreis der Direktorinnen und Direktoren hessischer Gesamtschulen (AK Gesamtschulen),

- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW),

- Grundschulverband, Landesgruppe Hessen,

- Interessenverband Hessischer Schulleitungen (IHS),

- Verband Sonderpädagogik vds LV-Hessen (vds) und

- Vereinigung der Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamten des Landes Hessen e.V. (VSH)

 

Wegen der aktuellen Entwicklung  verschieben wir den Vortrag von Professor Weidner und unsere Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit. Zum neuen Termin werden wir fristgerecht erneut einladen.