Ab sofort bieten wir im 14tägigen Abstand und offen für alle Schulleitungen eine Videosprechstunde rund um aktuelle Fragen und Probleme zum Thema Schulleitung an.

Der slvsh Kummerkasten

findet in diesem Schuljahr statt am 19. Mai, am 2. und am 16. Juni jeweils um 15 Uhr statt.

Weitere Termine finden Sie im Kalender unten auf der Startseite oder hier. In den Anmerkungen zum Termin veröffentlichen wir am Tag vorher den Link zur Videokonferenz.

Bis bald - online. 

Mit der Corona-Schulinformation 2021 - 023 zum Testangebot für Schülerinnen und Schüler (#wirtesten) werden die Schulen und Schulleitungen verpflichtet freiwillige Schüler-Selbsttests in der Schule zu organisieren und zu beaufsichtigen.
Der sllvsh begrüßt die Test aller Schulkinder ausdrücklich. Sie sind unbestritten ein weiterer Baustein für die Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs und zur Eindämmung der Infektionen.
Dennoch lehnt der slvsh die Durchführung der Selbsttest und die Organisation der Teststraßen durch die Schulleitungen mindestens in den Grundschulen aus den verschiedensten Gründen ab. 

Die ausführliche Stellungnahme finden Sie in unserer Schulleitung Aktuell   Ausgabe 2021/1

Ein Interview mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Dr. Helene Timmermann, Vorsitzende des Vorsitzende des VAKJP, zum Thema CORONA-MASSENTESTS IN SCHULEN  finden Sie hier.

EIn Blick in andere Bundesländer zeigt, dass auch dort Corona die Schulleitungs- und andere Führungsaufgaben in Schule gewaltig verändert.

  -----------------------------------------                                                                                           

 Geballte Kritik an Kultusminister Lorz: Fahrlässiger Umgang mit der Corona-Krise und mangelhafte Kommunikation mit den Schulleitungen

Sieben Verbände aus dem Schulbereich – darunter insbesondere Vertretungen der Schulleitungen – haben heute in einer umfangreichen gemeinsamen Erklärung („Frankfurter Erklärung V“) scharfe Kritik am Umgang des Hessischen Kultusministeriums mit der Corona-Pandemie geübt.

Das Kultusministerium, so die Kritik, reagiere lediglich nachträglich auf das Pandemiegeschehen, warte zu lange ab und schiebe klare Entscheidungen auf. Eine effektive Pandemiebekämpfung sei durch das Abwälzen von Verantwortung auf Schulträger, Schulaufsichtsbehörden, Schulen und vor allem auf die Schulleitungen nicht möglich. Die Kommunikation zwischen Kultusministerium und Schulleitungen wird als mangelhaft bewertet.

Die Einschätzung der Landesregierung habe sich als vollkommen falsch herausgestellt, dass nach den Sommerferien ein angepasster Regelbetrieb möglich sein werde – unterstellt wurde, dass das Infektionsgeschehen gering ausfalle und eventuelle Infektionsketten von den Gesundheitsämtern verfolgt werden könnten. Durch diese Fehleinschätzung und das generell schlechte Krisenmanagement von Kultusminister Lorz arbeiteten Lehrkräfte und insbesondere die Schulleitungen jenseits der Belastungsgrenze. Faktisch verletze – so das Urteil der sieben Verbände – das Kultusministerium in der gegenwärtigen Krisenlage damit sehenden Auges seine Sorgfaltspflicht gegenüber den Lehrkräften und den Schulleitungen.

Die sieben Verbände fordern, dass der Gesundheitsschutz an den Schulen vor die pauschal formulierte politische Zielsetzung eines unbedingt durchzuhaltenden Präsenzunterrichts gestellt werden müsse. Sie mahnen einen Austausch des Hessischen Kultusministeriums mit den Betroffenen, ihren Gewerkschaften und Verbänden an, um auf dieser Basis tragfähige Konzepte für den Unterricht zu erarbeiten, der die Interessen der Beschäftigen und der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Die fünfte Frankfurter Erklärung wird von den folgenden Verbänden getragen:

- Arbeitsgemeinschaft der Direktorinnen und Direktoren an den beruflichen Schulen und den Studienseminaren für die beruflichen Schulen (AGD),

- Arbeitskreis der Direktorinnen und Direktoren hessischer Gesamtschulen (AK Gesamtschulen),

- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW),

- Grundschulverband, Landesgruppe Hessen,

- Interessenverband Hessischer Schulleitungen (IHS),

- Verband Sonderpädagogik vds LV-Hessen (vds) und

- Vereinigung der Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamten des Landes Hessen e.V. (VSH)

 

Der ASD (Allgemeine Schulleitungsverband Deutschland e.V.) fordert für Schulleitungen ein hochprofessionalisiertes Setting, um die gesellschaftliche Verantwortung - nicht nur - im Krisenmanagement bewältigen zu können…..

Lesen Sie hier die gesamte Presseerklärung.

Wegen der aktuellen Entwicklung  verschieben wir den Vortrag von Professor Weidner und unsere Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit. Zum neuen Termin werden wir fristgerecht erneut einladen.